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von Diane Tausch 11. Januar 2026
Sanfte Impulse im Alltag: Wenn Gefühle Unterstützung brauchen Nicht jede emotionale Herausforderung braucht eine große Lösung. Oft braucht sie Aufmerksamkeit, Zeit – und einen sicheren Rahmen. Gerade im Alltag von Kindern, Eltern, Pflegekräften oder Menschen in belastenden Lebensphasen entsteht emotionale Überforderung leise. Sie zeigt sich nicht immer in Worten. Gefühle wollen nicht repariert werden Viele Menschen glauben, sie müssten Gefühle „in den Griff bekommen“. Doch Gefühle lassen sich nicht steuern – sie wollen wahrgenommen werden. Sanfte Impulse können dabei helfen: innehalten benennen, was da ist sich selbst nicht überfordern Bachblüten als Reflexionshilfe Bachblüten nutze ich hier nicht mit dem Anspruch, etwas zu verändern. Sondern als Begleiter , die zur inneren Klärung beitragen können. Sie ersetzen kein Gespräch, keine Beziehung, keine Erfahrung – aber sie können unterstützen, wenn Worte fehlen oder alles zu viel ist. Die Verbindung zur Musik Musik und sanfte Impulse wirken auf ähnlicher Ebene: sie sind nicht erklärend sie sind nicht fordernd sie sprechen das emotionale Erleben direkt an Gerade deshalb lassen sie sich gut kombinieren – im Alltag, in pädagogischen Kontexten oder in der Begleitung von Menschen mit besonderen Belastungen. Kleine Schritte reichen Es braucht keine ständige Selbstoptimierung. Manchmal reicht ein Moment der Ruhe. Ein Klang. Ein Impuls. Und die Erlaubnis, nicht funktionieren zu müssen .
von Diane Tausch 8. Januar 2026
Cool bleiben im Familienalltag – sanfte Impulse für gestresste Eltern „Cool bleiben“ ist für viele Eltern kein Erziehungsziel, sondern ein Überlebenswunsch. Zwischen Morgenstress, To-do-Listen, Konflikten und wenig Schlaf bleibt oft kaum Raum, um selbst zur Ruhe zu kommen. Was viele Eltern dabei übersehen: Es geht nicht um fehlende Gelassenheit – sondern um chronische Überforderung. Warum Eltern so schnell aus der Ruhe geraten Im Familienalltag laufen viele Anforderungen gleichzeitig: Verantwortung für andere wenig echte Pausen ständige Entscheidungen emotionale Nähe ohne Rückzugsmöglichkeiten Wenn diese Belastung anhält, reagiert der Körper schneller, als der Kopf es möchte. Dann reicht ein kleiner Auslöser – und die innere Spannung entlädt sich. Das ist kein persönliches Versagen. Es ist ein Zeichen von Überlastung . Entlastung beginnt nicht im Konfliktmoment Viele Eltern suchen Lösungen für den Moment, in dem es eskaliert. Doch Cool bleiben entsteht nicht mitten im Streit, sondern davor und danach. Hilfreich sind kurze, alltagstaugliche Impulse, die: das Nervensystem beruhigen keinen zusätzlichen Aufwand bedeuten unabhängig von der Reaktion des Kindes funktionieren Kleine Rituale, di e den Alltag weicher machen Im Familienalltag können das ganz einfache Dinge sein: ein ruhiger musikalischer Moment am Abend Summen oder leises Hören, ohne etwas „zu machen“ eine bewusste Pause nach einem Konflikt, bevor es weitergeht Musik dient hier nicht als Methode, sondern als Unterbrechung des Daueranspannungsmodus. Bachblüten als Begleitung in belastenden Phasen Manche Eltern empfinden es als hilfreich, in Zeiten von Dauerstress zusätzliche Unterstützung zu nutzen. Bachblüten können dabei begleitend eingesetzt werden – nicht als Lösung, sondern als sanfter Impuls zur Selbstwahrnehmung. Sie stehen nicht im Vordergrund des Alltags, sondern begleiten Phasen, in denen: Erschöpfung dominiert innere Unruhe kaum abnimmt das Gefühl entsteht, ständig funktionieren zu müssen Entscheidend ist dabei immer der Rahmen: Aufmerksamkeit, Pausen, Entlastung. Cool bleibe n heißt nicht: immer ruhig sein Gelassenheit im Familienalltag bedeutet nicht, keine Fehler zu machen. Sie bedeutet, sich selbst ernst zu nehmen, bevor alles zu viel wird. Manchmal ist cool bleiben: rechtzeitig langsamer werden Hilfe annehmen den Anspruch an sich selbst senken Nicht Perfektion schafft Ruhe – sondern Selbstmitgefühl . Ein Alltag, der tragen darf Eltern brauchen keine weiteren Tipps, wie sie besser funktionieren. Sie brauchen einen Alltag, der sie nicht dauerhaft überfordert.
von Diane Tausch 8. Januar 2026
Wenn Musik nicht sofort wirkt – sanfte Impulse für emotionale Balance Musik kann viel. Sie öffnet Räume, berührt Gefühle, schafft Verbindung – oft ganz ohne Worte. Und doch gibt es Momente, in denen Musik nicht sofort erreicht, was wir uns wünschen. Gerade bei Menschen, die innerlich angespannt, überfordert oder sehr zurückgezogen sind, zeigt sich das deutlich: Der Klang ist da – aber er kommt nicht richtig an. Musik braucht innere Sicherheit Musik wirkt am besten, wenn ein Mindestmaß an innerer Stabilität vorhanden ist. Fehlt diese, kann selbst ein sanftes Lied zu viel sein – oder schlicht vorbeigehen. Das ist kein Scheitern der Musik. Es ist ein Hinweis darauf, dass der Mensch zuerst Halt braucht. Sanfte Impulse als Ergänzung In solchen Momenten arbeite ich mit kleinen, nicht-invasiven Impulsen, die keine Leistung verlangen: ein kurzer Moment der Stille eine bewusste Wahrnehmung des Atems ein einfaches Ritual oder eine feine emotionale Unterstützung wie Bachblüten Nicht als Therapie, sondern als Einladung zur Selbstwahrnehmung. Diese Impulse schaffen oft erst den Boden, auf dem Musik wieder wirken kann. Bachblüten – nicht als Lösung, sondern als Begleitung Bachblüten verstehe ich nicht als Heilmittel, sondern als feine Resonanzangebote. Sie können helfen, innere Zustände wahrzunehmen, ohne sie wegmachen zu wollen. Gerade bei: innerer Unruhe Ängsten Überforderung emotionalem Rückzug können sie begleitend stabilisieren – parallel zur musikalischen Arbeit oder auch im Alltag. Musik bleibt der Kern Wichtig ist mir dabei immer: Die Musik bleibt das Herzstück. Die sanften Impulse stehen nicht im Vordergrund , sondern unterstützen den Prozess. Manchmal braucht es erst Sicherheit – dann öffnet sich auch der Klang.
von Diane Tausch 6. September 2025
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und belasten nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld. Neben ärztlicher und therapeutischer Behandlung suchen viele Menschen nach begleitenden Wegen, um den Alltag leichter zu bewältigen. Eine einfache, aber erstaunlich wirkungsvolle Möglichkeit ist das gemeinsame Singen. Singen berührt Körper und Seele Wenn wir singen, geschieht im Körper etwas Besonderes: Tiefere Atmung versorgt den Körper besser mit Sauerstoff und entspannt. Hormone wie Endorphine und Oxytocin werden ausgeschüttet, die für Wohlbefinden und Verbundenheit sorgen. Der Stresshormonspiegel sinkt messbar. Rhythmus und Melodie helfen, Gedanken zur Ruhe zu bringen. Gerade bei Depressionen, die oft mit innerer Leere und Antriebslosigkeit verbunden sind, kann Singen ein wichtiger Impuls sein, um wieder mehr Lebendigkeit zu spüren. Einblicke aus meiner Arbeit in der Klinik Seit über einem Jahr leite ich Singstunden in einer gerontopsychiatrischen Klinik. Viele der Teilnehmer:innen kämpfen mit Depressionen. Schon wenn ich den Raum betrete, sitzen die Patient:innen meist im Kreis und warten auf die Stunde. Besonders bei neuen Teilnehmer:innen höre ich fast immer den Satz: „Ich kann nicht singen.“ Dann lade ich sie ein, sich einfach dazu zu setzen und erst einmal zuzuhören oder einfach zu summen. Fast jedes Mal beobachte ich, dass sie im Laufe der Stunde doch zu singen beginnen. Am Ende bedanken sich viele und sagen, wie gut es ihnen getan hat: „Es war eine Stunde Ablenkung.“ „Endlich war das Grübeln mal weg.“ „Ich fühle mich leichter.“ Diese Momente zeigen mir: Musik erreicht Menschen dort, wo Worte oft nicht mehr tragen. Welche Lieder eignen sich? Wichtig ist nicht die Perfektion, sondern die Freude am Tun. Besonders geeignet sind: Bekannte Volkslieder (z. B. Kein schöner Land, Die Gedanken sind frei.....), Jahreszeitenlieder (Grüß Gott du schöner Maien, Bunt sind schon die Wälder...) Einfache Kanons (Froh zu sein bedarf es wenig, Bruder Jakob...) Klassiker der 60er/70er Jahre (z. B. Über den Wolken, Let it be...) Lieder mit positiven Botschaften (You are my sunshine) Ich spiele zur Begleitung oft die Ukulele oder verwende kleine Percussion-Instrumente. Sie sind leicht zu spielen und schaffen eine warme Atmosphäre. Tipps für Angehörige und Pflegekräfte Mut zur Einfachheit: Schon gemeinsames Summen kann eine positive Wirkung haben. Regelmäßigkeit: Ein festes Singritual – z. B. wöchentlich – gibt Sicherheit und Vorfreude. Individuelle Wünsche einbeziehen: Fragen Sie nach Lieblingsliedern aus der Jugendzeit. Instrumente einbauen: Eine kleine Ukulele, Gitarre oder eine Zungentrommel kann das Erlebnis bereichern. Mein Ausblick Ich möchte in Zukunft auch Fortbildungen für Pflegekräfte und Einrichtungen anbieten, um zu zeigen, wie Musik und gemeinsames Singen den Alltag in der Pflege erleichtern können. Mich interessiert: Wie erleben Sie die Wirkung von Musik im Umgang mit Menschen, die an Depressionen leiden? Schreiben Sie mir gerne Ihre Erfahrungen. info@buehne-frei.net
Die Tischharfe
von Diane Tausch 1. Juli 2025
Wenn ein einziger Ton genügt, um Frieden zu schenken...
Die Zungentrommel in Pflegeeinrichtungen und im Hospiz
von Diane Tausch 18. Juni 2025
Die Zungentrommel oder auch Tongue Drum genannt ist ein Instrument, das durch seine Einfachheit und klangliche Tiefe direkt ins Herz trifft. Gerade in der Seniorenarbeit, bei Demenz oder in der Palliativbegleitung kann sie eine Brücke sein zwischen Menschen, Lebensphasen, zwischen Fühlen und Loslassen. Warum eignet sich die Zungentrommel besonders für ältere Menschen? sie ist intuitiv spielbar, auch bei eingeschränkter Motorik es sind keine Notenkenntnisse erforderlich, alle Töne klingen bei einer pentatonischen Stimmung harmonisch miteinander der Klang ist weich, warm und beruhigend besonders geeignet bei Demenz oder Sprachverlust: Klang ersetzt Worte Praxisbeispiele: So kann die Zungentrommel eingesetzt werden: Klangdialog am Bett : Die Pflegekraft oder der Angehörige schlagen sanft zwei Töne an. Der Pflegebedürftige antwortet verbal oder nonverbal. Die Verbindung entsteht durch Wiederholung und Aufmerksamkeit. Ruhiges Klangritual am Tagesende : 2 - 3 Minuten gemeinsames Hören und Spielen der Zungentrommel zur Verabschiedung oder als Abendritual. Dies unterstützt die Struktur und hilft beim Loslassen. Begleitung bei biografischen Gesprächen : Während der Erzählung aus dem Leben wird die Zungentrommel dezent mit einzelnen Tönen oder Rhythmen einbezogen. Das Klangbett schafft emotionale Tiefe und Geborgenheit. In Gruppenrunden : Die Trommel wird weitergereicht, jeder spielt einen Klang zum Gefühl des Tages - Trauer, Freude, Dankbarkeit. Es entsteht ein Gruppenklang, der das Erleben zusammenführt. Abschiedsritual im Hospiz : Angehörige und Pflegekräfte gestalten gemeinsam ein musikalisches Ritual: Klang, Atem, vielleicht ein Summen - ein würdevoller Raum entsteht. Bei diesen Beispielen unterstützt die Zungentrommel nicht nur die Bewohner der Pflegeeinrichtungen, sondern auch das Pflegepersonal. Sie schafft Inseln der Ruhe und Begegnungsmomente im hektischen Pflegealltag. Mein Angebot für Pflegeeinrichtungen, Hospize und Tagespflege Ab Herbst 2025 biete ich : Klangnachmittage mit intuitiven Instrumente , wie Zungentrommel, Klangschalen, Kalimba und Stimme an Workshops zur musikalischen Aktivierung mit leichten Instrumenten in der Seniorenarbeit Fortbildungen für Pflegekräfte , wie Musik mit wenig Aufwand eingesetzt werden kann - auch ohne musikalische Vorerfahrung Die Inhalte können an die Einrichtung angepasst werden. Bei Interesse bitte ein Email an: info@buehne-frei.net Ich würde mich freuen, mein Konzept vorzustellen.
Musik erleben ohne Noten
von Diane Tausch 18. Juni 2025
Musik erleben ohne Noten - das geht! Die Zungentrommel, auch Tongue Drum genannt, ist ein ideales Instrument für Kinder in Kita und Grundschule. Ihre pentatonische Stimmung sorgt dafür, dass alle Töne harmonisch zueinander passen - es gibt keine falschen Klänge. Damit ist sie ein echtes Klangwundern für den inklusiven Musikunterricht, zur Förderung von Konzentration und sozialen Kompetenzen. Warum ist die Zungentrommel ideal für Kinder? sie ist leicht spielbar, auch ohne musikalische Vorkenntnisse die pentatonische Stimmung verhindert Dissonanzen : Kinder erleben sich sofort als erfolgreich, weil die Töne zueinander passen und immer eine wohlklingende Melodie ergeben sie eignet sich für kreative Klanggeschichten, Achtsamkeitsübungen und Gruppenaktionen sie fördert Feinmotorik, Gehör, Impulskontrolle und musikalisches Ausdrucksvermögen Kreative Spielideen mit der Zungentrommel  Der Ton wandert: im Sitzkreis ein Ton geht reihum Lieblingsfarbe klingt so: Kinder setzen Farben in Töne um Musik zu einer Geschichte : Erzähltext wird musikalisch begleitet Trommel Statue: Kinder bewegen sich zur Musik und frieren beim Stopp ein
Zungentrommel in der Kita und Grundschule,  in der Seniorenarbeit, Demenzbetreuung und im Hospiz
von Diane Tausch 16. Juni 2025
Die Zungentrommel ist also mehr als nur ein Musikinstrument. Ihre sanften, harmonischen Klänge und ihre intuitive Spielweise machen sie zu einem wirkungsvollen Werkzeug in der Arbeit mit Kinder, Senioren und Menschen in der Palliativbegleitung. Egal ob in der Kita, in der Demenzbetreuung oder im Hospiz - dieses Instrument öffnet Türen, wo Worte fehlen.
LRS-Förderung
von Diane Tausch 11. Mai 2025
LRS verstehen – mehr als „nur“ Buchstaben Die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ist weit mehr als ein schulisches Problem. Viele Kinder mit LRS erleben Misserfolge beim Schreiben und Lesen – und ziehen daraus falsche Schlüsse über sich selbst: „Ich bin einfach zu dumm.“ „Ich kann das sowieso nicht.“ Diese Gedanken schleichen sich oft schon in der Grundschule ein. Die Folge: Blockaden, Rückzug und der Verlust der Freude an Sprache. Klassische LRS-Förderung stößt an Grenzen Ob Marburger Rechtschreibtraining oder spezielle Förderstunden – klassische Methoden konzentrieren sich meist auf Fehler, Regeln und Wiederholungen. Das ist wichtig – aber oft nicht genug, um Kinder emotional zu erreichen. Was Kinder mit LRS wirklich brauchen Neben gezielter Förderung brauchen Kinder mit LRS vor allem: Vertrauen in ihre eigene Stimme Erfolgserlebnisse außerhalb der Schule Rhythmus, Klang und Ausdruck als Weg zur Sprache Hier kommt die Musikpädagogik ins Spiel. 🎶 Musik als Kraftquelle für Kinder mit LRS In meiner musikpädagogischen Arbeit habe ich erlebt, wie Kinder durch Musik neue Wege zur Sprache finden. Sie gewinnen: Mut, sich auszudrücken Entlastung durch Klang und Bewegung Selbstvertrauen fernab vom Leistungsdruck Musik wirkt nicht statt einer Therapie – sondern ergänzend und ganzheitlich. ✨ Neues Förderangebot in Planung Ich entwickle derzeit ein kreatives Förderangebot für Kinder mit LRS – ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Raum für: Emotionale Entfaltung Achtsame Begegnung Spielerisches Lernen mit Musik Es richtet sich an Eltern und pädagogische Fachkräfte, die Kindern mit LRS mehr als reine Fehlerkorrektur bieten möchten. 📩 Interesse? Bleiben Sie auf dem Laufenden! Wenn Sie über neue Kurse oder das Förderprogramm informiert werden möchten, schreiben Sie mir gerne an: 📧 info@buehne-frei.net Denn jedes Kind verdient einen Zugang zur Sprache, der zu ihm passt.
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